Skip to main content

Was ist die unsichtbare Hundeleine?

Was ist die unsichtbare Hundeleine?

Die unsichtbare Hundeleine stellt die Beziehung bzw. das Verhältnis zwischen Hund und Hundeführer dar.Auf dem Bild ist ein Hund zu sehen, welcher frei auf die Kamera zu rennt. Sie ist vor allem in der Natur beim Freilauf des Hundes das A und O für eine
n sicheren Spaziergang. Das besondere an der unsichtbaren Hundeleine ist, dass es keine Hundeleine ist, sondern die Beziehung, welche auf gegenseitigen Vertrauen beruht.
Umso wichtiger dafür ist es, dass der Hund Deine Signale versteht, jedoch auch Du auf ihn eingehen kannst. Das bedarf am Anfang natürlich viel Übung und fleiß, deshalb möchte ich Dir erklären unter die Arme greifen und ein paar Tipps geben.

Was brauche ich für den Gang im Freilauf?

Damit Du gut für den Freilauf ausgerüstet bist, bedarf es ein paar Sachen.

Die Hundepfeife:

Damit Du über einer größeren Distanz mit Deinem Hund kommunizieren kannst, ist eine Hundepfeife praktisch. Es gibt sehr viele Pfeifen mit unterschiedlichen Tonlagen, welche auch verschiedene Signale bedeuten können. Ich empfehle keine Hochfrequenzpfeifen, weil diese für uns Menschen nicht hörbar sind.

Das Brustgeschirr:

Vor allem das Brustgeschirr eignet sich excellent für den Alltag. Du solltest allerdings darauf achten, dass das Geschirr nicht zu eng, aber auch nicht locker sitzt.

Die Schleppleine:

Wenn man beginnt den Freilauf einzustudieren, so eignet sich die Schleppleine sehr gut. Bei der Schleppleine liegt nämlich der Vorteil, dass der Hund die Hundeleine hinter sich her zieht und bei Bedarf auf die Leine getreten werden kann.

Bei der Nutzung einer Schleppleine sollte immer ein Brustgeschirr genutzt werden, weil bei der Nutzung eines Halsbandes das Risiko besteht, dass der Hund in die Hundeleine rein rennt.

Wie kann ich denn mit meinem Hund kommunizieren-Makersignal?

Eine der elementarsten Bausteine für die unsichtbare Hundeleine ist die Kommunikation. Wenn die Kommunikation zwischen Hund und Herrchen nicht funktioniert, wie sollte dann der Freilauf klappen? Für uns Menschen ist es möglich mit anderen Menschen zu reden, aber wie geht das zwischen Hund und Mensch?

Wir Menschen können unseren Hund lesen, so auch die Hunde uns. Für die richtige Kommunikation gibt es daher Makersignale. So kann zum Beispiel das Nicken zum Hund ein Signal dafür sein, dass der Hund alles richtig gemacht hat. Aber das Wort „Yes“ oder „Ja“ kann genauso das selbe bedeuten.

Es gibt zwei Module worüber Hunde lernen: Zum einen gibt es eine operante und zum anderen eine klassische Konditionierung. Bei der operanten Konditionierung ist es so, dass der Hund ein Verhalten eine Funktion zuordnet. So kann das geben eines Leckerlis positiv, das anschreien oder der Klapps auf den Po, negativ gewertet werden. Die klassische Konditionierung hingegen ist, wenn ein Reiz eine emotionale Bedeutung dem Hund zugeordnet wird. Dafür kann zum Beispiel das Schellen an der Tür für Aufregung stehen.

Da der Hund das Makersignal bis dato noch nicht kennt, muss er es nun kennenlernen. Dafür gibt es zwei notwendige Dinge:

Die Belohnung:

Die Belohnung ist dafür da, dass das Makersignal dem Hund eine Bedeutung bekommt. Wenn man Belohnung hört, so denkt man immer an Leckerli, doch das muss nicht zwingen eins sein. Als Belohnung würde auch das Streicheln oder ein Stimmlob genügen.

Das Makersignal:

Nun musst Du Dir nur noch ein Signal aussuchen. Das kann ein Wort oder auch ein Klicker sein. Als Wörter eignen sich diese, welche Du im Alltag nicht oft benutzt wie zum Beispiel Super, Top, Toll oder Zack.

Wie wende ich das Makersignal an?

Jetzt, da Du die Vorbereitungen getroffen hast, kannst Du den ersten Schritt zur „unsichtbaren Hundeleine“ wagen. Nun musst Du Dein Makersignal durchführen und dann das Leckerli verabreichen.

Du musst zuerst das Makersignal ausführen und dann das Leckerli verabreichen, da die Durchführung einer klassische Konditionierung entspricht.

Diesen Vorgang solltest Du 10 mal wiederholen und am besten an verschiedenen Stellen, damit der Hund das Makersignal nicht an statischen Dingen fest macht. Außerdem solltest Du versuchen das Makersignal mit möglichst vielen Belohnungen zu verbinden, da Du dem Hund so eine emotionale Bedeutung vermittelst. Je mehr positive Emotionen der Maker auslöst, desto leichter fällt es dem Hund, diesen wahrzunehmen und umso mehr rückst Du in den Mittelpunkt. Wenn Du nun diesen Vorgang Tag für Tag wiederholst, so merkt sich der Hund das Signal. Was Du Dir aber merken solltest ist, dass wenn Du das Makersignal auslöst, erwartet der Hund eine Belohnung.

Das war mal ein kleiner Einblick in die Welt der unsichtbaren Hundeleine und der, der emotionalen Verbindung zwischen Hund und Mensch. Wenn euch dieses Thema bzw. die Hundeerziehung mehr interessiert, so werde ich einen Punkt mit „Hundeerziehung“ eröffnen und Dir unten in Buch empfehlen. Ich würde gerne wissen, was ich so für Erfahrungen mit der „unsichtbaren Hundeleine“ gemacht habt, gar welche Methoden ihr habt, um eine Verbindung aufzubauen. Hat es lange gedauert?

Falls Du Dich noch näher für Hundeerziehung interessieren solltest, so empfehle ich Dir diesen Trainingskurs:



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *